Lausitzer Tennisclub Cottbus
Lausitzer Tennisclub Cottbus

CHRONIK

1910

Vermutlich erste Tennisspiele in Cottbus, es wird bereits die Tennis­vereinigung „Wintergarten“ erwähnt, über die Geschichte des geselligen Vereins liegt Material im Stadtarchiv vor.

1912
Tennisvereinigung „Schwarz Gelb 1912“ wird gegründet.

24.04.1921
„Schwarz Gelb“ erhält eine neue Tennisanlage zwischen der Gaststätte „Neuholland“ in der Bautzener Straße und der heute noch existierenden Markgrafenmühle. Vorsitzender war Herr Kurt Winkler.

1924
Erste erwähnte Pokalwettspiele auf den Anlagen von „Wintergarten“ und „Schwarz-Gelb“, davon nur ein kleiner Auszug aus dem Stadtanzeiger vom 8. Juni 1924: „... Am Himmelfahrtstag fand auf den Plätzen der Tennisvereinigung „Wintergarten“ das 1. diesjahrige Wettspiel des Lausitzer Tennisverbandes gegen die 1. Herren- und Damen-Mannschaft des Berliner Tennisklubs des Westens „Schwarz-Grün“ statt. ... Das Resultat war ein knapper Sieg des Lausitzer Verbandes mit 8 : 7 Punkten, 21 : 20 Sätzen, 196 : 198 Spielen, ein Erfolg der in der Hauptsache dem überlegenen, zuverlässigen Spiel unserer Damen-Mannschaft zu ver­danken ist. ...“

ab 1929
wird auch in anderen Vereinen in Cottbus Tennis gespielt, z.B. „Turnverein Cottbus 1861 (TVC1861)“, „Sportclub Cottbus e.V.“

1940
Im letzten Adressbuch der Stadt Cottbus wird nur noch die Tennisvereinigung „Wintergarten“ genannt, mit einer Anlage in der Dresdener Str. 31 (Heute Sozialamt-Hochhaus). Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen die Sportarten am Boden. Da der Tennissport als bürgerlich eingeschätzt wurde, hatten es die Spieler sicher nicht leicht, neue Anlagen zu schaffen. Trotzdem wurde schon am

10.11.1947
auf der 23. Stadtratssitzung die Forderung laut, die Plätze auf der Anlage des Vereins „Wintergarten“ in Ordnung zu bringen.

Sep. 1948
Erste Brandenburgische Landesmeisterschaften im Tennis
Die Tennisspieler legten den Grundstein für den weißen Sport. Die FDJ- Gruppe Cottbus-Ost (staatliche Jugendvereinigung „Freie Deutsche Jugend“) spielte zunächst auf dem Wintergartengelände, welches dann von der „BSG Medizin 1952“ bis zum Hochhausbau weiterhin genutzt wurde.

11.10.1951
In dem Bericht zur baulichen Entwicklung der Stadt Cottbus wurde die Fertigstellung von 8 Tennisplätzen und einem Clubhaus ausgewiesen.

1952
Entstehung des Tennisclubs „BSG Medizin 1952“ (BSG = Betriebssport­gemeinschaft), der erst auf der Anlage in der Dresdner - , danach auf der Anlage in der Bautzner Straße trainieren kann.

16.08.1952
Das Max Reimann Stadion, heute Sportzentrum, wird übergeben und damit auch Nebenanlagen für Tennis (Bautzener Straße), Volley- und Basketball. Die Frauen und Männer mit dem Holz- und Alumi­niumrackett holten viele Bezirksmeistertitel nach Cottbus. Im Nach­wuchsbereich waren die Cottbuser sogar mehrfache Mannschafts-Landesmeister.

1959
die „BSG Medizin Cottbus“ wird u.a. als DDR-Mannschaftsmeister im Tennis der weiblichen Jugend ausgezeichnet.

1962
Der Bezirk Cottbus erhält den Wanderpokal im Tennis der FDJ. Besondere Verdienste um den Cottbuser Tennissport, besonders im Nachwuchsbereich, hat sich die Cottbuser Tennislegende Günter Pöschk (Metto) erworben.

Erfolgreiche Mannschaftsmeister von 1966

70iger
In den 70er Jahren entstand die Tennisanlage im Cottbuser Eichenpark, als die drei Nachkriegsvereine „Medizin“, „Hochschulsportgemeinschaft“ und „BSG Motor“ die acht Plätze in der Bautzener Straße wegen des Stadionausbaus nicht mehr nutzen konnten. Alle Tennisspieler bildeten jetzt die Tennisgemeinschaft „Medizin - Motor“. Die neue Anlage sollte 16 Plätze haben, die zum Teil auf privatem Gelände lagen. Auch weiterhin blieben die Cottbuser Kinder und Jugendmannschaften sehr erfolgreich. Viele Turniere auf Bezirksebene und DDR - Meisterschaften wurden auf dem Gelände durchgeführt.

Mannschaftsmeister 1978

1990
Mit der Wende kam viel Bewegung in den Cottbuser Tennissport.

2.8.1990
Aus dem ehemaligen Verein „Medizin-Motor“ wurde der heutige „Tennisclub Cottbus“. Die Mitgliederzahl war auf 95 Erwachsene und 140 Kinder gesunken.

1992
Der Spielbetrieb des TCC ging im Eichenpark nur auf kleinem Gelände weiter. Da nur 5 Plätze in kommunalem Besitz waren und das andere Gelände an den Privatbesitzer zurückging zog man sich auf das Stadtgelände zurück und baute die Anlage auf den heutigen Stand aus. Gleichzeitig bildeten einige Tennisspieler aus dem Stamm einen zweiten Verein (CTV 92), der auf der privaten Anlage verblieb und später eine neue Anlage am Priorgraben bezog.

 

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